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  • Anleihen als Geldanlage

    Einblick in die Anleihenwelt – Was sind Anleihen? Warum ist das Wissen über deren Bedeutung so wichtig? Diese beiden Grundsatzfragen sollte jeder Mensch, welcher sich mit der Wirtschaft oder lediglich mit Geld befasst einfach beantworten können. Vielen Menschen ist die immense Bedeutung von Anleihen jedoch nicht bewusst. Der Anleihenmarkt spielt im Bereich der Geldanlage eine zentrale Rolle. Er stellt den größten Markt der Geldanlage dar! Das Anlagevolumen im globalen Anleihenmarkt übertrifft das Welt BIP und sogar die gesamte Marktkapitalisierung aller börsennotierten Aktiengesellschaften bei weitem.

    Doch was sind überhaupt Anleihen? Welche Merkmale weisen Anleihen auf? Was sind die Vorteile von Anleiheninvestments und worauf sollte man dabei achten? Diese einfachen bzw. grundlegenden Fragen sollten anhand dieser Homepage erklärt werden. Jede Person sollte schlussendlich ein Verständnis vom Anleihenmarkt besitzen. Im Endeffekt ist er aufgrund seiner Größe ein essentieller Bestandteil der Gesamtwirtschaft.


  • Junk Bonds

    Junk bonds, welche oftmals auch als high yield Anleihen bezeichnet werden, stellen einen Nischenmarkt am Anleihenmarkt dar. Bei den junk bonds handelt es sich in der Regel um Anleihen, welche von schwachen Emittenten oder in schwachen Währungen begeben werden. Junk bonds können sowohl von Staaten sowie von Unternehmungen ausgegeben werden.

    Spekulanten, welche das Risiko lieben, wetten gerne auf junk bonds. Im Hintergrund steht nämlich nicht nur das höhere Risiko sondern auch die höhere Rendite. Ab wann eine Anleihe als junk bond bezeichnet wird ist in der Regel nicht eindeutig. Die Beschreibung, dass Anleihen mit einer hohen Rendite somit high yield Anleihen automatisch zu den junk bonds zählen ist auch nicht richtig. Die Renditehöhe kann von mehreren Faktoren abhängig sein. Junk bonds müssen nicht immer von schlechten Emittenten stammen, vielmehr kann auch eine Währung, in welcher diese Anleihen begeben werden, diesen Faktor übernehmen. Solide Unternehmungen können in exotischen Währungen Anleihen ausgeben, sei es aufgrund des Firmensitzes oder anderen Überlegungen, welche dadurch zu junk bonds werden. Hierbei überwiegt in erster Linie nicht das Emittentenrisiko sondern das Währungsrisiko.

    Je nach Sichtweise kann man junk bonds jedoch auch anders definieren. Wenn man das Währungsrisiko in die Betrachtung nicht mit aufnimmt, handelt es sich bei junk bonds lediglich um Anleihen welche von nicht erstklassigen Emittenten begeben wurden. Hierbei spiegelt die Rendite das Risiko wieder – aus diesem Grund kann man, wenn man die Währung außen vor lässt, die meisten high yield Anleihen zu den junk bonds zählen. Schlussendlich sollte der Zinssatz das übernommene  Risiko darstellen.

    Junk bonds besitzen nicht nur für die Investoren Vorteile (hohe Renditen) sondern auch für die Unternehmungen / Staaten, welche diese begeben. Man beachte, dass die meisten Gesellschaften / Staaten, welche diese bonds begeben, in der Regel keine Finanzierung seitens der Banken erhalten. Wie bei jeder Anlageform gibt es auch unter den junk bonds gute und schlechte Emittenten. Umso wichtiger ist es, dass man sich, bevor man in solch Werte investiert, intensiv mit den Gegebenheiten (Emissionsbedingungen, Emittenten) auseinander setzt.